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29.07.2016 - PGA Tour: 1. Runde PGA Championship Martin Kaymer stark - Jimmy Walker ganz vorne

Am ersten Turniertag des letzten Major-Turnier des Jahres, der PGA Championship im Baltusrol Golf Club in Springfield, New Jersey, spielte ein Amerikaner schon ganz früh das beste Tagesergebnis. Allerdings sitzen ihm ein Argentinier, ein Engländer und der einzige Deutsche im Feld dicht im Nacken.
Walker
Jimmy Walker´s Devise: "früher Vogel fängt den Wurm" © Stoertebek

Der verpasste Cut bei der 145. Open Championship in Royal Troon sitzt bei Jimmy Walker noch tief. Seine Mitbewohner im gemieteten Haus, Jordan Spieth, Justin Thomas, Rickie Fowler, Zach Johnson und Jason Dufner sorgen natürlich auch dafür, dass Walker dieses Schmach nicht so schnell vergessen wird. Er schluckte seinen Stolz herunter, blieb das Wochenende in Troon, packte keinen Schläger an und schaute sich die letzten beiden Runden der Open Championship im TV an. „Ich hörte Butch Harmon, meinen Trainer, das verrückteste Zeug im TV erzählen, dass ich je gehört habe. Du sitzt alleine, lachst und denkst 'Wirklich, hast du das wirklich gesagt'“, erklärte Walker. Der Amerikaner musste früh auf die Runde und setzte mit 65 Schlägen (-5) die Bestmarke des Tages und übernahm die alleinige Führung. Viele Spieler versuchten an den Spitzenreiter heranzukommen, doch alle scheiterten. Martin Kaymer, der einzige Deutsche im Feld, kam mit einer 66 (-4) nahe heran und ist aktuell Zweiter. Seine Position teilt sich der 31jährige mit Emiliano Grillo und Ross Fisher. Henrik Stenson knüpfte an seinen Open Championship Erfolg an, notierte eine 67 (-3) und liegt damit auf dem geteilten fünften Platz.

Kaymer

Martin Kaymer legte einen sehr guten Auftakt hin © Stoertebek

Ebenfalls gut unterwegs war Rickie Fowler, der mit 68 Schlägen (-2) die Spieler auf dem neunten Rang anführt. Dazu gehört auch die Nummer eins der Weltrangliste, Jason Day. Die Engländer Paul Casey und Lee Westwood marschierten „Hand in Hand“ zu einer 69 (-1) und der damit verbundenen geteilten 21. Position. Jordan Spieth kam über eine Par-Runde (70) nicht hinaus und befindet sich damit auf dem geteilten 36. Platz. Den teilt sich der Amerikaner u.a. mit Justin Rose und Patrick Reed. Das große Ziel von Phil Mickelson hier in Baltusrol zuzuschlagen ist in weite Ferne gerückt. Nach seiner „Niederlage“ bei der Open Championship im Finale gegen Stenson, war das Ziel des fünffachen Major-Champions das letzte Major des Jahres zu gewinnen. Mit einer 71 (+1) liegt Mickelson jedoch nur auf dem geteilten 55. Platz, hat sechs Schläge Rückstand auf den Spitzenreiter und kämpft in Runde zwei um den Cut. So ergeht es auch seinen Mitbewerbern Sergio Garcia, Danny Willett und Bubba Watson, die das gleiche Ergebnis wie Mickelson nach Hause brachten.

Mickelson

Phil Mickelson kämpft um den Cut anstatt um den Titel © Stoertebek

Für Rory McIlroy scheinen schon am ersten Turniertag die Lichter ausgegangen zu sein. Mit großen Worten vor dem Turnier rückte er sich unter die Titelfavoriten. Die Taten, die er darauf folgen ließ sind jedoch äußerst schwach. Ohne ein einziges Birdies, aber mit vier Bogeys auf der Scorekarte notierte der Nordire eine 74 (+4) und rangiert damit auf dem 120. Platz. Hier sind auch Matt Kuchar, Jim Furyk, Graeme McDowell und David Toms zu finden. Alle müssen schon den Turbo einlegen, um in die beiden Finalrunden einziehen zu können. Auch der erste Platz in der Weltrangliste ist diese Woche wohl nicht in Gefahr. Dustin Johnson hätte Jason Day ablösen können, doch damit wird nach dem ersten Turniertag nichts mehr. Ein Birdie, vier Bogeys und zwei Doppel-Bogeys führten bei DJ zu einer 77 (+7) und dem geteilten 143. Rang.